Hinweise Zur Wartung

Hinweise Zur Wartung

Zubehörsatz für Bremsen

Auswechseln von Einbausätzen bei Bremssystemen

Es ist verlockend, beim Auswechseln der Bremsbeläge die alten Einbausätze wiederzuverwenden, um Zeit und Geld zu sparen. Die enormen Temperaturschwankungen, die besonders im Bereich der Radbremsen immer wieder auftreten, sorgen gerade bei federnden Bauteilen mit der Zeit für einen deutlichen Rückgang der Federrate.

Wir empfehlen daher, bei jedem Bremsenwechsel auch die Federn zu ersetzen, da die Wiederverwendung der alten Niederhaltefedern bzw. Gleitbleche Probleme verursachen kann, wenn die Bremsbeläge nicht sicher im Bremssattel gehalten werden.

Lösen sich die Beläge, so können sie sich während des Betriebs bewegen, was eine unerwünschte Geräuschbildung (Rattern) zur Folge hat. Sitzt der Belag nicht sicher, kann das zu ungleichmäßigem Verschleiß und einer damit einhergehenden Reduzierung der Bremswirkung führen.

Darüber hinaus erspart das Auswechseln der Federn den Aufwand für eine Reinigung der alten Federn.

Innerhalb von ein bis zwei Jahren reduziert sich die Federkraft um mindestens 50 %.

Perfekte Funktion

Diese Grundsätze gelten auch für die Federn beim Auswechseln von Bremsbacken. Eine Wiederverwendung der alten Federn kann auch hier Probleme verursachen, da deren Kraft deutlich reduziert ist.

Das Risiko einer Geräuschentwicklung (Rattern) steigt, wenn die Bremsbacke nicht sicher sitzt. Auch hier kann es zu ungleichmäßigem Verschleiß und folglich zu einer reduzierten Bremswirkung oder einem Schleifen an der Trommel kommen. Die Folge wäre exzessive Wärmebildung.

Innerhalb von ein bis zwei Jahren reduziert sich die Federkraft um mindestens 30 %.

Perfekte Funktion

Vorsicht!

Beim Prüfen oder Auswechseln der Bremsbacken empfiehlt es sich, den Verankerungspunkt des Handbremsennachstellers auf Abnutzung zu untersuchen. Verschleiß an dieser Stelle kann eine falsche Einstellung der Handbremsenbacke zur Folge haben.