Technische Informationen

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Verschleißanzeiger

Verschleißanzeiger warnen Fahrzeugführer, wenn das Reibmaterial seine Verschleißgrenze (bei einer Restbelagstärke von 2–3 mm) erreicht hat. Dann sollte schnellstmöglich eine Werkstatt aufgesucht werden.
Man unterscheidet drei Arten von Verschleißanzeigern:

Akustischer (mechanischer) Verschleißanzeiger

Diese – die einfachste – Bauart besteht aus Federstahl. Ist die Verschleißgrenze erreicht, schleift der Verschleißanzeiger beim Betätigen der Bremse an der sich drehenden Bremsscheibe und erzeugt ein deutlich wahrnehmbares Geräusch.

Elektrischer 1-Weg-Verschleißanzeiger

Diese Bauart wird über das Reibmaterial oder über die Trägerplatte fixiert. Ihre Funktionsweise ist einfach: Ein Kabel, dessen eine Seite mit dem Bremsbelag und dessen andere mit der Kontrollleuchte im Armaturenbrett verbunden ist, kommt mit der Bremsscheibe in Kontakt, wenn der Belag verschlissen ist. Somit schließt sich der Stromkreis und die Kontrollleuchte leuchtet dauerhaft auf.

Elektrischer 2-Wege-Verschleißanzeiger

Er funktioniert ähnlich wie der 1-Weg-Verschleißanzeiger und kann über das Reibmaterial oder über die Trägerplatte fixiert werden. In seinen Stecker sind zwei Kontaktstifte integriert, die mit einem Kabel verbunden sind. Ein Steckdübel formt das Kabel am längsten Punkt zu einer Schlaufe. So kann es mit dem Dübel in die Reibmasse eingeklebt werden. Bei Erreichen der Verschleißgrenze erzeugt der Kontakt zur Bremsscheibe einen Kurzschluss, der eine Information auf der Instrumententafel erzeugt.

Bei einer weiteren Variante wird der Stecker über der Trägerplatte befestigt. Eingesteckt in eine Führung, wird er von einer Feder vor dem Herausfallen geschützt.

Bei der folgenden Variante ist der Verschleißanzeiger in Verbund mit einer Drahtfeder auf die Trägerplatte aufgebracht.