Technische Informationen

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Anbindungsarten

Generell wird das Reibmaterial auf die Trägerplatte geklebt. Zur Erhöhung der Scherfestigkeit kommen mechanische Anbindungsarten zum Einsatz, die in Abhängigkeit von Fahrzeuggewicht und Leistung ausgewählt werden.

Stopfenlöcher:


Hierbei handelt es sich um die einfachste und gängigste Art der Anbindung. Beim Produktionsvorgang wird Reibmasse in die Stopfenlöcher (Bohrungen in der Trägerplatte) gepresst und so das Abscheren des Reibmaterials von der Trägerplatte erschwert.

Kämmung:


In der Trägerplatte werden Furchen eingezogen, wobei sich das Material zu kleinen Spitzen aufstellt. Diese ragen in das aufgebrachte Reibmaterial hinein und verbessern so die Abscherfestigkeit.

Bolzen:


Bei dem patentierten TMD-Verfahren werden Messing-Stifte auf der Trägerplatte verteilt und aufgeschweißt. Sie erhöhen ebenfalls die Abscherfestigkeit des Reibmaterials. Die Beschaffenheit der Stifte wurde so gewählt, dass sie eine Beschädigung der Bremsscheibe verhindert, da die Trägerplatte mit dieser in Kontakt kommt, wenn die Reibmasse zu mehr als 50 % verschlissen ist.